Jetzt wird’s persönlich: Philip Pröhlemeier

In unserer neuen Reihe „Jetzt wird’s persönlich“ möchten wir Einblicke in unseren Büroalltag geben und die Menschen vorstellen, die hinter AGRARMONITOR stehen. Wir sind keine Theoretiker aus der Großstadt, sondern ganz nah dran. Wir kommen vom Land, leben auf dem Land und kennen Ihr tägliches Geschäft. 

 

Philip Pröhlemeier

Philip Pröhlemeier ist seit 2016 Teil des Teams von AGRARMONITOR und gebürtiger Kalletaler. Der Kontakt entstand ursprünglich durch die Arbeit von Philip auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Asendorf auf dem vor mehr als neun Jahren der Grundstein für AGRARMONITOR gelegt wurde – auf diesem Betrieb entstand die Idee für die Software. Neben der Schule hat Philip hier mit ausgeholfen, Rhabarber geerntet und auch in der Werkstatt mitgearbeitet, denn er kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb und wird diesen auch später übernehmen.

Der elterliche Betrieb bewirtschaftet rund 140 ha im Kalletal und mästet darüber hinaus knapp 700 Schweine. Das Futter für die  Mastschweine wird auf den eigenen Flächen angebaut.

Ein weiteres Standbein des Betriebes ist die Versorgung von knapp 40 Haushalten mit Wärme. Die im Jahr 2015 in Betrieb genommene Anlage versorgt die Wohnhäuser und andere Immobilien der Kunden über ein ca. 2,5 km langes Nahwärmenetz und ersetzt dadurch ca. 150.000l Heizöl. Die Wärmeversorgung erfolgt CO2 neutral durch den nachwachsenden Rohstoff Holz. Dabei handelt es sich ausschließlich um Restholz das im Umkreis von ca. 10 km anfällt. Demnach kommt nicht nur das Futter für die Schweine sondern auch das Holz für die Heizung aus der Region.

Sämtliche Arbeiten auf dem Betrieb werden von Philip und seinem Vater ausgeführt. Durch die Arbeit auf dem Familienbetrieb kann Philip seine praktischen Erfahrungen in seinen Arbeitsalltag bei AGRARMONITOR mit einbringen.

Bei uns im Team ist Philip für die Akquise neuer Kunden aber auch für die Betreuung von Bestandskunden verantwortlich und kümmert sich neben den landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland auch um unsere Kunden in Österreich.

Ein weiterer Bereich seiner Arbeit ist die Koordination des Aufbaus der GPS Tracker und CAN-Bus Lesegeräte bei unseren Kunden. Auf der Agritechnica 2017 haben wir diese zusätzliche Möglichkeit der Datenerfassung vorgestellt und ermöglichen damit unseren Kunden die Standorte der Maschinen auch ohne iPad in Echtzeit zu ermitteln und Maschinendaten aus dem CAN Bus auszulesen. Die Tracker werden bei uns im Kalletal für den Einsatz auf den Maschinen vorbereitet und dann vor Ort aufgebaut. An dieser Stelle wird Philip von Julian Stock unterstützt.