Jetzt wird’s persönlich: Maximilian Guder

Maximilian Guder

Auf der Agritechnica im Jahr 2015 hat Maximilian Guder das erste Mal Kontakt geknüpft mit Torben Calenberg und Lars Brakhage von AGRARMONITOR. Max hat damals in Bernburg studiert und stand kurz vor seinem Abschluss als Bachelor im Studiengang „Landwirtschaft“.

Max, der gebürtig aus der knapp 40 Kilometer entfernten Kleinstadt Spenge stammt, hatte schon immer eine starke Verbindung zur landwirtschaftlichen Branche, denn erst ist auf dem Bauernhof groß geworden. Sein Großvater war selbst Landwirt, hat jedoch bereits in den 90er Jahren alle Flächen verpachtet. Das Traktorfahren und die Arbeit in der Natur wurden ihm quasi in die Wiege gelegt und somit hat Max schon früh angefangen für ein regionales Lohnunternehmen zu arbeiten. Nach der Schule war er ein Jahr in Kanada und hat dort auf einem landwirtschaftlichen Großbetrieb gearbeitet und auch während des Studiums in Thüringen über vier Jahre in einem landwirtschaftlichen Großbetrieb in der Ernte ausgeholfen.

Heute ist er neben der Arbeit bei AGRARMONITOR nicht mehr regelmäßig auf einem Trecker zu finden, sondern bewirtschaftet den 400qm großen Nutzgarten seiner Großeltern – natürlich unter den strengen Augen seines Großvaters. Max baut hier Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Möhren, rote Beete, Paprika und Chilis an, aber auch exotischere Gewächse wie Süßkartoffeln oder Melonen. Das alles ist nur für den Eigenbedarf gedacht, jedoch profitiert auch das Team von AGRARMONITOR regelmäßig von den feldfrischen Produkten. Zum Ende des Sommers produziert Max gemeinsam mit seiner Frau und der gesamten Familie noch Apfelsaft, selbstverständlich aus eigenen Früchten.

Diese Bindung zur grünen Branche war der ausschlaggebende Punkt für Max Landwirtschaft zu studieren und im Anschluss daran noch einen Master im Bereich Food and Agribusiness zu machen. Dabei stand die Produktion und Vermarktung von landwirtschaftlichen Gütern – sowohl national als auch international im Fokus.

Zum Ende seines Bachelorstudiums hat er im Frühjahr 2016 seine Abschlussarbeit zum Thema Fruchtfolgeplanung und dem Vergleich von Plan- und Realdaten in Kooperation mit einem unserer Kunden geschrieben. Nach dieser Zeit bei AGRARMONITOR war für beide Seiten klar – Max wird bleiben. Jedoch zunächst nur bis zum Beginn seines Masterstudiums. In regelmäßigen Abständen hat Max uns immer wieder im Kalletal besucht und auf den DLG Feldtagen im Sommer 2018 an seinem Studienort Bernburg ist dann die Entscheidung für seine Rückkehr im September gefallen.

Seitdem ist Max wieder ein fester Bestandteil unseres Teams und kann durch seine praktischen Erfahrungen und sein theoretisches Wissen unsere Kunden sowohl auf dem Acker als auch im Büro unterstützen.