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Ist Print tot?

Marketing Serie Teil 6

Spoiler: Wir halten Print nicht für tot. Welchen Mehrwert Sie durch Printmedien haben können, erläutern wir nachfolgend.

Durch die rasante Entwicklung des Online Marketings nimmt die Bedeutung an gedruckter Werbung stetig ab. Die Kunden sind online. Wenn sich ein Interessent eine Zeitschrift durchlesen möchte, muss er sich bewusst Zeit dafür nehmen. Medien im Web sind dagegen schnell konsumierbar und jederzeit verfügbar. 

Wird etwas gedruckt, entsteht ein in sich geschlossenes Produkt mit einem Anfang und einem Ende. Es besitzt einen klar definierten Umfang. Das „uferlose Web“ bietet diesen Rahmen manchmal nicht und genau das kann man sich für ein gutes Marketing zu Nutzen machen. 

Persönlicher Gruß

Ein Beispiel: Die traditionelle Weihnachtskarte. Für manche ist sie vielleicht überholt. Aber was bleibt eher hängen? Eine schnelle Nachricht über einen Messenger oder eine aufwändig produzierte Weihnachtskarte mit einem persönlichen Gruß? Auch wenn ein Erstkontakt heute oft digital erfolgt, sind es vor allem im Gespräch mit Kunden und Partnern Gesten, wie das Überreichen von hochwertigen Visitenkarten oder einer aufwändigen Produktbroschüre, die letztlich beim Gesprächpartner einen positiven und professionellen Eindruck hinterlassen. An dieser Stelle sollte auf keinen Fall gespart werden. Gerade in der sehr bodenständigen landwirtschaftlichen Branche werden Produkte zum Anfassen geschätzt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade zu Weihnachten das Interesse von Lohnunternehmern an selbst gestalteten Kalendern oder Grußkarten als Kundengeschenke sehr groß ist. 

Print-Werbung

Eine weitere Möglichkeit, sein Unternehmen zu pushen, ist die Printwerbung in lokalen Zeitungen und/oder in Fachzeitschriften. Definieren Sie vorher, wen Sie erreichen möchten und schauen Sie, welchen Zugang Ihre Zielgruppe hat. Dann können Sie gezielt eine Anzeige platzieren, um Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen oder Stellenausschreibungen zu bewerben – bestenfalls in Ihrem Corporate Design, sodass der Wiedererkennungswert am höchsten ist. Zwar erwartet PricewaterhouseCoopers (PwC) in den nächsten Jahren als Nachwirkungen der Corona-Pandemie einen leichten Rückgang der Printwerbung im Vergleich zur Onlinewerbung, dennoch sollte dieser Bereich gerade in der traditionell geprägten landwirtschaftlichen Branche auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Wichtig ist auch hier, wie immer im Marketing, der ausgewogene Mix an Aktivitäten, um sämtliche Personen der Zielgruppe zu erreichen. 

Nachhaltigkeit 

Der eine oder andere mag vielleicht denken, dass Printprodukte auch aus Sicht der Nachhaltigkeit nicht mehr zeitgemäß seien. Allerdings können auch gedruckte Artikel umweltfreundlich sein. Legen Sie den Fokus auf hochwertige, langlebige Materialien, Recycling Papier etc. Investieren Sie lieber in ein sehr hochwertiges Material mit Veredelung als in einen 35g-Flyer, der sofort weggeworfen wird. Auch ist es ratsam, besondere Print-Produkte besonders hervorzuheben. Eine professionelle Beratung in diesem Bereich bietet sich an. Gerade auch im Bereich des Crossmedialen: Wie können sich beide Medien, Online und Print, gegenseitig unterstützen, z.B. gedruckte QR Codes? Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei Zeitschrift Lohnunternehmen (www.lu-web.de)


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