
Im Interview: Wilke Neemann
Wilke Neemann (Karl-Heinz Neemann GmbH) engagiert sich seit vielen Jahren im Jungen BLU.
Seit 2013 gibt es die Fachgruppe mit kooperativer Einzelmitgliedschaft im Bundesverband Lohnunternehmen (BLU). Im Interview spricht er über seinen Einstieg, seine Motivation und seine Pläne für die Zukunft.

Wilke, du bist aktuell im Präsidium des Jungen BLU und vertrittst diesen zusätzlich im Bundespräsidium des BLU. Wie bist du zur Verbandsarbeit gekommen?
Zum Jungen BLU bin ich schon sehr früh gestoßen. Als er 2013 gegründet wurde, wurden engagierte Mitglieder gesucht. Die Idee dahinter hat mich sofort überzeugt: junge Betriebsnachfolger sollten sich kennenlernen und vernetzen. Viele bleiben dem Verband ja ein Leben lang verbunden. Auch die gemeinsame Altersgruppe und die ähnlichen Interessen haben ihren Reiz. Inzwischen können übrigens nicht mehr nur Betriebsnachfolger Mitglied werden. Das wurde beschlossen, um die Teilnehmerzahlen zu erhöhen.
Ein Ehrenamt bedeutet auch viel Zeitaufwand. Was motiviert dich, dich so stark zu engagieren?

Mir macht die Verbandsarbeit einfach Spaß. Ich finde es spannend, wie der Verband funktioniert und wie man gemeinsam etwas bewegen kann. Außerdem habe ich im Laufe der Jahre viele Kontakte geknüpft. Besonders motivierend ist, dass der BLU durch seine Reichweite bei wichtigen Themen, z.B. Gesetzesänderungen, schnell Gehör findet.
Die Mitgliedschaft beim Jungen BLU endet mit 35 Jahren. Planst du, dich danach weiter im BLU einzubringen?
Ja, auf jeden Fall. Momentan vertrete ich den Jungen BLU im Bundespräsidium, und auch danach möchte ich mich weiter engagieren. Ich bin bereits im Organisationsteam der DeLuTa aktiv. Das gehört ja nicht mehr direkt zum Jungen BLU. Mein Vater ist derzeit noch sehr engagiert im Verband als Präsident der Landesgruppe Niedersachsen. Ich kann mir gut vorstellen, später ebenfalls eine aktivere Rolle im BLU zu übernehmen.