Jetzt wird’s persönlich: Torben Calenberg

Torben Calenberg

2007 hat Torben Calenberg in Paderborn sein Studium als Wirtschaftsinformatiker begonnen, ist aber regelmäßig in der Heimat im Kalletal zu Besuch gewesen. Über einen gemeinsamen Bekannten hat er den Landwirt Martin Voß-Krüger kennengelernt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Torben kaum Berührungspunkte mit der landwirtschaftlichen Branche.

Martin berichtete von seinem Wunsch einer digitalen Datenerfassung für seinen landwirtschaftlichen Betrieb. Dabei ging es zunächst darum, die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter zu dokumentieren, sowie die Arbeiten auf dem Feld. Hinzu kam später die Erfassung bzw. Übermittlung der Gewichte von der Fuhrwerkswaage. Diese drei Bereiche sollten in einer Software gebündelt werden. Denn bis zu diesem Zeitpunkt wurde alles über Zettel dokumentiert und im Büro weiterverarbeitet.

Torben hat daraufhin eine Software entwickelt, mit der die Daten digital erfasst werden können und welche die drei einzelnen Bereiche kombinierte. In diesem Zusammenhang kam zum ersten Mal der Begriff AGRARMONITOR auf. Jedoch war dies erst der Vorläufer und hatte kaum etwas mit der heutigen Betriebsführungssoftware gemein.

Knapp zwei Jahre hat der Wirtschaftsinformatiker dann exklusiv für den ortsansässigen Landwirten neben seinem Studium programmiert und immer neue Strukturen für den Betrieb entwickelt.

Zum Ende des Jahres 2010 hat Torben das Studium in Paderborn abgeschlossen und ist mit seinem Schreibtisch auf die Deele des Betriebes Voß-Krüger gezogen. Kurze Zeit später wurde Tobias Schafmeister, der größte Lohnunternehmer aus der Region, auf die Software aufmerksam und bekundete Interesse für das eigene Unternehmen.

Die ursprüngliche Version von AGRARMONITOR war sehr speziell auf den Betrieb von Martin zugeschnitten. Um das Produkt auch anderen Nutzern anbieten zu können, hat Torben die Betriebsführungssoftware nochmal komplett neu programmiert, die dann Anfang 2011 bei Schafmeister Agrarservice GmbH & Co. KG eingeführt wurde. Die Gründung der betriko GmbH ging mit der „Neuentwicklung“ der Betriebsführungssoftware einher.