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Warum sich die Digitalisierung im Lohnunternehmen lohnt

Mehr Wachstum im Lohnunternehmen

Wer ein Lohnunternehmen führt, kennt die Herausforderung: Mit jedem neuen Mitarbeiter, jeder zusätzlichen Maschine und jedem weiteren Auftrag wächst nicht nur der Betrieb, sondern auch der organisatorische Aufwand. Was anfangs noch mit Papier, Excel und Zuruf funktioniert, wird mit der Zeit unübersichtlich. Genau an diesem Punkt stand auch das Lohnunternehmen Hemetsberger aus Oberösterreich. Die Entscheidung, die Betriebsabläufe zu digitalisieren, hat den Familienbetrieb nachhaltig verändert.

Mehr Wachstum im Lohnunternehmen bedeutet auch mehr Organisationsaufwand

Das Lohnunternehmen Hemetsberger aus St. Georgen im Attergau hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Neben klassischen landwirtschaftlichen Dienstleistungen gehören heute auch Forstarbeiten, Wegebau, kommunale Dienstleistungen, Erdarbeiten und eine eigene Landmaschinenwerkstatt zum Unternehmen.

Mit jedem neuen Geschäftsfeld wurden jedoch auch Planung, Dokumentation und Verwaltung komplexer. Stundenzettel, Lieferscheine und handschriftliche Notizen waren im Alltag zunehmend eine Bremse. Informationen gingen verloren, Unterlagen mussten gesucht werden und Auswertungen kosteten wertvolle Zeit. Gleichzeitig stiegen die gesetzlichen Anforderungen an Arbeitszeiterfassung und Dokumentation.

Digitalisierung im Lohnunternehmen sorgt für mehr Übersicht

Matthias Gantioler, Lohnunternehmen Hemetsberger

Mit dem Einstieg von Matthias Gantioler begann zunächst die technische Modernisierung des Betriebs. Sein Ziel war es, die Zuverlässigkeit der Maschinen zu erhöhen und die Werkstatt optimal zu organisieren. Dieses Vorhaben gelang. Doch je besser die Technik funktionierte, desto deutlicher wurde, dass die eigentliche Herausforderung an anderer Stelle lag: in der Organisation des Betriebs.



„Mein Ziel war erst einmal, die Zuverlässigkeit der Maschinen nach vorne zu bringen. Sodass wir nicht ständig am Feld schrauben müssen. Danach habe ich mir die Werkstatt vorgenommen und diese perfektioniert“, beschreibt er seinen Ansatz. Mit zunehmender Betriebsgröße wurde es immer schwieriger, den Überblick über Mitarbeiter, Maschinen und Aufträge zu behalten. Die Digitalisierung war deshalb der nächste konsequente Schritt.  

Natascha Gantioler

Alle Betriebsabläufe digital in einem System verwalten

Der erste Kontakt mit AGRARMONITOR entstand auf einer Messe. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Möglichkeit, die Software ohne Verkaufsdruck kennenzulernen.

„Die Herangehensweise hat mir gut gefallen. Wir wurden nicht gedrängt“, erinnert sich Matthias Gantioler. Seit der Einführung im Jahr 2018 laufen die zentralen Prozesse des Unternehmens über eine gemeinsame Softwarelösung. Von der Angebotserstellung über die Einsatzplanung bis zur Abrechnung sind alle Informationen zentral verfügbar. Auch Materialbewegungen und Waren können direkt den jeweiligen Maschinen oder Kunden zugeordnet werden.

Natascha Gantioler beschreibt den Nutzen so: „In AGRARMONITOR haben wir einfach alles gebündelt. Von der Angebotserstellung über die Aufträge, wie sie abgewickelt und disponiert werden, bis hin zur Verrechnung. Wir haben ein komplettes Warenmanagementsystem. Wir können die Artikel, die wir kaufen, direkt auf die Maschinen oder auf Kunden buchen. Das macht mir die Kalkulation für unsere Maschinen und Dienstleistungen einfach.“

Welche Vorteile bringt die Digitalisierung für ein Lohnunternehmen?

Im täglichen Betrieb macht sich die Digitalisierung an vielen Stellen bemerkbar. Arbeitszeiten werden vollständig und nachvollziehbar erfasst, wodurch gesetzliche Vorgaben leichter eingehalten und Missverständnisse vermieden werden. Auch die GPS-Funktion der Software erleichtert den Arbeitsalltag erheblich, etwa wenn Orte während eines Einsatzes im Forst schnell wiedergefunden werden müssen.

Vor allem aber sorgt die zentrale Datenbasis dafür, dass alle Beteiligten mit denselben Informationen arbeiten. Entscheidungen können schneller getroffen werden, die Einsatzplanung wird übersichtlicher und aufwendige Nachfragen entfallen. Aus vielen einzelnen Informationen entsteht ein Gesamtüberblick über den Betrieb.

Natascha Gantioler, Lohnunternehmen Hemetsberger

Matthias Gantioler, Lohnunternehmen Hemetsberger

Digitalisierung schafft die Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen

Für Matthias Gantioler endet Digitalisierung nicht bei der Organisation des Tagesgeschäfts. Ihn interessiert vor allem die wirtschaftliche Seite des Unternehmens. „Ich frage mich häufig, was am Ende wirklich hängen bleibt“, sagt er.

Genau hier bieten digitale Betriebsdaten einen entscheidenden Mehrwert. Mit den Controlling-Funktionen von AGRARMONITOR lassen sich Kosten, Leistungen und einzelne Geschäftsbereiche gezielt auswerten. Dadurch wird sichtbar, welche Arbeiten besonders wirtschaftlich sind und an welchen Stellen sich Prozesse weiter verbessern lassen.

„Klar ist es toll, wenn alles läuft, aber ich möchte auch sehen, in welchen Bereichen es gut läuft und in welchen noch mehr rauszuholen ist. Für uns alle. Da ist AGRARMONITOR das optimale Werkzeug, um unsere innerbetrieblichen Stellschrauben anzuziehen“, fasst er zusammen.“

Fazit: Warum sich die Digitalisierung für Lohnunternehmen lohnt

Die Geschichte des Lohnunternehmens Hemetsberger zeigt, dass Digitalisierung weit mehr bedeutet als papierlose Verwaltung. Sie schafft Transparenz, vereinfacht die Organisation, unterstützt bei gesetzlichen Anforderungen und liefert eine verlässliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen.

Gerade für wachsende Familienbetriebe ist sie damit ein wichtiger Schritt, um den Überblick zu behalten, wirtschaftlich zu arbeiten und den Betrieb langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln.

Mehr über das Lohnunternehmen Hemetsberger erfahren Sie hier in unserem Kundenportrait.