
Ährwin: Der KI-Assistent für den gesamten Büroalltag
Iin Lohnunternehmen und Landwirtschaft

Im Gespräch mit Torben Calenberg über die Weiterentwicklung von Ährwin, den Datenschatz im eigenen Betrieb und die Zukunft der digitalen Betriebsführung.
Warum gibt AGRARMONITOR als erster Anbieter einem KI-Assistenten Zugriff auf die Betriebsdaten?
Wir haben den Anspruch, immer einen Schritt voraus zu sein, beispielsweise indem wir gesetzliche Anforderungen umsetzen, bevor sie für unsere Kunden relevant werden. Bei Ährwin haben wir erkannt, welch wertvoller Datenschatz in den strukturierten Daten steckt, die AGRARMONITOR-Nutzer über mittlerweile 15 Jahre in ihren Betrieben gesammelt haben. Diesen Datenschatz mithilfe natürlicher Sprache zugänglich zu machen, ist für uns ein konsequenter Schritt. So wird aus vorhandenen Daten ein echter Mehrwert für den Betriebsalltag.
Was war der Auslöser, Ährwin zu einem KI-Assistenten für den gesamten Büroalltag weiterzuentwickeln?
Die Auswertung der bisherigen Nutzung hat uns gezeigt, wie sich die Anfragen an Ährwin im Laufe der Zeit verändert haben. Zu Beginn standen vor allem Fragen zur Bedienung von AGRARMONITOR im Mittelpunkt. Mit der Zeit kamen immer mehr Anfragen zu den betrieblichen Daten hinzu. Dieser Wandel ist nachvollziehbar: Betriebsleiter möchten schnell Antworten auf ihre Fragen erhalten, ohne sich zunächst durch verschiedene Menüs und Auswertungen klicken zu müssen. Genau hier setzt die Weiterentwicklung von Ährwin an.
Was ändert sich mit Ährwin für ein Lohnunternehmen oder Ackerbaubetrieb?
Statt sich wie bisher durch Menüs zu klicken, können Nutzer ihre Anfragen direkt in natürlicher Sprache formulieren. Während Ährwin die Antwort erarbeitet, können sie sich anderen Aufgaben widmen und anschließend auf die Ergebnisse zurückgreifen. Das spart Zeit und schafft Freiräume für andere Tätigkeiten im Büro.
Auch die mobile Nutzung wird künftig eine wichtige Rolle spielen. Mittelfristig planen wir eine mobil optimierte Version, die direkt über den Homescreen des Smartphones gestartet werden kann. So lassen sich betriebliche Fragen noch unkomplizierter und ohne Umwege stellen – unabhängig davon, wo unsere Kunden gerade arbeiten.

„In den Daten, die AGRARMONITOR-Nutzer über 15 Jahre gesammelt haben, steckt ein wertvoller Datenschatz. Diesen mithilfe natürlicher Sprache zugänglich zu machen, ist für uns ein konsequenter Schritt.“ Torben Calenberg
Was kostet der KI-Assistent Ährwin?
Wir sind überzeugt, dass Ährwin einen so großen Mehrwert für die tägliche Arbeit bietet, dass wir diese Funktion niemandem vorenthalten möchten. Deshalb stellen wir sie allen Kunden ohne Aufpreis zur Verfügung. Unser Ziel ist es, digitale Werkzeuge zugänglich zu machen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.
Was unterscheidet Ährwin von ChatGPT und anderen KI-Tools?
Der entscheidende Unterschied zu eigenständigen KI-Werkzeugen wie ChatGPT oder Claude ist der umfangreiche Kontext zum eigenen Betrieb. Ährwin kennt die betrieblichen Zusammenhänge und die Daten, die in AGRARMONITOR hinterlegt sind. Nutzer müssen nicht jedes Mal aufs Neue erklären, wie ihr Betrieb organisiert ist oder welche Informationen relevant sind. Ährwin ist bereits im Bilde und kann dadurch gezielt auf die individuellen Fragen und Anforderungen des Betriebs eingehen.

Wie entwickelt sich Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft in den nächsten Jahren?
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ährwin in zwei Jahren zu einer der wichtigsten Datenschnittstellen im eigenen Betrieb geworden ist. Die Entwicklung könnte von der Erstellung von Angeboten über die Disposition bis hin zur Abrechnung und dem Versand von Rechnungen per E-Mail reichen. Ährwin wird dann nicht nur Fragen beantworten, sondern zunehmend auch Aufgaben im Büroalltag übernehmen können. Damit rückt die Vision einer durchgängig digitalen und einfach bedienbaren Betriebsführung ein gutes Stück näher.

